„Alea Aquarius – Der Ruf des Wassers“ – Tanya Stewner

Klappentext:

„Das eiskalte Wasser schlug über ihr zusammen, und verzweifelt begann sie, mit den Armen und Beinen zu rudern. Ihr Herz raste – doch sie hatte das überwältigende Gefühl, dass es nicht aus Furch, sondern aus Freude so schnell schlug.

„Alea fühlt den Sog des Meeres, seit sie denken kann – und doch darf sie dem Wasser niemals zu nahe kommen, es könnte tödlich für sie sein. Das waren die letzten Worte ihrer Mutter, bevor sie verschwand. Um endlich dem Geheimnis ihrer Herkunft auf die Spur zu kommen, schließt Alea sich den Kindern der Alpha Cru an, die auf einem Segelboot über die Meere schippern. Bei einem Sturm wird sie über Bord geschleudert, und danach ist nichts mehr  wie es war…“

Kommentar:

Punkt 1: Ich bin nicht die Zielgruppe, absolut nicht.

Punkt 2: Ich habe es nicht so mit Meerjungfrauen.

Dennoch muss ich zugeben: die Geschichte entwickelt genug Spannung, um das Buch in einem Ritt lesen zu können.

Aus meiner Sicht gibt es ganz klar ein paar Schwachstellen.Unlogisch oder schlicht nicht genug erklärt. Wobei ich das der fehlenden Zielgruppen- Zugehörigkeit zuschieben würde.

Meiner Tochter ( 100% Zielgruppe) sind diese Stolperer gar nicht aufgefallen. Denn der Wunsch, die Welt zu entdecken, ohne Reglementierung durch Eltern oder Gesellschaft… welcher Teenie träumt denn nicht davon.

Die Figur der Alea ist gut ausgearbeitet und in sich überzeugend. Man kann, auch ohne zur Zielgruppe zu gehören, mit ihr mitleiden und mitfühlen. Ihre Angst um Marianne ist genau so verständlich, wie ihre Faszination für die Alpha-Cru. Ebenso die Entdeckung ihrer “ Besonderheit“.

Fazit:

Flüssig, spannend, leicht zu lesen.

Mit 13 Euro finde ich das Buch nicht gerade günstig, für  Taschengeldverhältnisse zumindest.

Leichte Stolperstellen in der Schlüssigkeit.

Dennoch gibt 4 von 5 Sternen

♥♥♥♥

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