Ich muss üben, üben, üben

Tag 3. Waren die letzten beiden Morgen eher ruhig gestartet, kehrte sich das heute ins Gegenteil. Warum setzen sich Kinder eigentlich über Nacht immer wieder auf Werkeinstellung zurück? Man muss sie morgens daran erinnern Zähne zu putzen , den Milchkarton wieder in den Kühlschrank zu packen, Schlafanzüge zurück ins Schlafzimmer zu bringen, ihr Geschirr abzuräumen… Das haben sie doch alles schonmal gemacht. Gestern haben wir darüber diskutiert, das es okay ist nasse Skisachen im Bad aufzuhängen, bis diese trocken sind und in die Garderobe können ohne alles andere nass zu machen. Vielleicht liegt es an der Definition von trocken. Das sollten wir nochmals besprechen. Ansonsten lief der Tag recht gut. Ich spüre keinen Muskelkater. Erstaunlicherweise. Ich fühle mich gut, obwohl die Runde Yoga heute morgen meinem Kreislauf einen Wackler einbrachte. Nichts dramatisches. Nur so ein zittriges Gefühl. Vielleicht sollte ich mich doch dran gewöhnen zu frühstücken. Auf jeden Fall, muss ich lernen mir mehr Zeit zu lassen. Mehr zu entspannen. Das fällt mir echt schwer. Dieses Gefühl von permanentem Zeitdruck scheint mir in Fleisch und Blut übergegangen zu sein. Da wartet, fürchte ich, noch jede Menge Arbeit auf mich.

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