Wach‘ ich oder schlaf ich – oder tu ich beides?

Kann man bei vollem Bewusstsein schlafen? Ich schon! Ob die These jetzt wissenschaftlich haltbar ist, weiß ich nicht. Ist mir auch völlig egal. Für mich fühlt es sich so an. Ich gehe hundemüde ins Bett. Schlafe auch in einer durchaus adäquaten Zeit ein. Erreiche dann allerdings Phasen… in denen ich offiziell schlafe, mein Gedankenzirkus aber gerade Grossvorstellung hat und mich halbwach, live und in Farbe teil haben lässt. Mittendrin statt nur dabei. Nein, ich träume nicht! Ich bin lediglich als analysierender Beobachter mit von der Partie. Es ist mir nicht möglich, das Gedankenkarusell anzuhalten oder vielleicht einmal in die Gegenrichtung zu drehen. Aber ich kann dabei denken, das es besser wäre zu schlafen. Mangel an eben diesem spüre ich überall. Seit Tagen begleiten mich Kopfschmerzen. Nicht stark genug, um sie betäuben zu müssen. Aber eben da. Ich bin schon wieder müde, kaum das ich das Bett verlassen habe. Und zu allem Überfluss nähert sich mein Aussehen dem eines Waschbären an. Noch ein paar Tage und ich kann mich als Mitglied bei den Panzerknackern bewerben. 🙂 Nervig! Ja, ich weiß schon was mich beschäftigt. Problem ist, ich habe kein Lösung. Ich bin ja ein Fan und Verfechter des autogenen Tranings und habe damit einige schlaflose Nächte bruhigen können. Hier und dieses Mal funktioniert es nicht! Mein Liegestuhl am einsamen Strand bringt mein Gedankenkarusell auf Touren. Noch mehr als sonst auch. Das ist kontraproduktiv! Wie geht man also mit Situationen um, die einer Klärung bedürfen, aber deren Klärung nicht in der eigenen Hand liegt?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

*