Weltbild Leseprobe: „Angstmörder“ – Lorenz Stassen

Klappentext:

„Als der notorisch erfolglose Anwalt Nicholas Meller die junge Nina empfängt, die sich bei ihm bewirbt, wird schnell klar: Nina sieht genauso gut aus wie auf dem Bewerbungsfoto, und – sie trägt einen körperlichen Makel. Ihr rechter Arm ist zurückgebildet. Ebenso schnell wird klar: Nina ist eine starke Frau, die kein Mitleid duldet und sich durchs Leben kämpft. Beide ahnen nicht, dass ihre Schicksale schon bald durch dramatische Ereignisse verschmolzen werden. Sie geraten in den Fall um einen unheimlichen Mörder, der seine Opfer mit chirurgischer Präzision einkreist und brutal umbringt. Was niemand weiß: Der Angstmörder hat sein nächstes Opfer schon ausgewählt …“

Kommentar:

Startet sehr spannend. Das erste (zumindest und bekannte) Opfer beschreibt seine letzten Minuten. Das sehr plastisch und anschaulich. Man leidet direkt mit.
Dann wechselt die Szene zudem erfolglosen Anwalt, der eine Assistentin braucht, sich aber keine leisten kann daher auf studentische Aushilfen angewiesen ist. Nina ist hübsch und klug und er fragt sich, was sie bei Ihm will. Ein bisschen tollpatschig, aber sehr amüsant verläuft das erste Kennenlernen. Wobei er schon sehr auf ihre „Behinderung“ fixiert.
Die Szenenwechsel sind Anfangs recht hart, zu mal die Schreibperspektive wechselt. Allerdings kommen immer wieder kleine Details und Häppchen zum Vorschein, die die Spannung hochhalten und eine Verbindung schaffen zwischen dem Täter und dem Anwalt.

Die Leseprobe ist definitiv zu kurz. Ich will wissen, wie es ausgeht.

5 von 5 Sternen

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