Stress im Salto

Und zack… schon sind wir im März. Ich will jetzt eigentlich keinen Klischeesatz bringen, aber ich glaube doch, dass es einen Zusammenhang gibt, zwischen dem gefühlten Streßlevel  und der Geschwindigkeit, mit der die Zeit vergeht. Je höher das Streßlevel, desto schneller fliegen die Tage dahin. So geht es mir. Kaum aufgestanden, schon ist der Tag um. Die Winterferien der Kinder sind vorbei. Mit ein bisschen Glück gilt das auch gleich den Winter an sich mit. Wir hatten direkt  ein paar schöne Sonnentage. Ich bin dabei auch gleich in den Frühlingsmodus gerutscht. Ich habe keine Lust mehr, mich in die dicke Jacke zu packen. Zur Geburtstagsparty meiner Mama war Frühlingswetter angesagt, 17 Grad und Sonnenschein waren versprochen. Mein kurzärmeliges Shirt mit den CutOuts an den Schultern, war dann allerdings doch recht gewagt. Um nicht zu sagen: ein bisschen frischlich. Aber wie sagt man so schön: Nur die Harten kommen in den Garten. In Selbigem erlebte Kind 4 einen unerwartet heftige Begegnung mit meinen Hundeneffen. Aber von Anfang an:

Die Woche begann für Kind 2 mit der Erkenntnis, sich Termine vielleicht doch durch Zuhören zu merken. Er hatte sich auf sein Karate- Training gefreut. Welches in der erste Woche nach den Ferien aber ausnahmweise gar nicht stattfinden sollte. Fazit: Umsonst, beladen mit Ranzen und Sporttasche, durch die halbe Stadt gelaufen. Mal sehen, wie lange der Vorsatz anhalten wird. Ich habe den Nachmittag an der Nähmaschine verbracht. Kind 3 hatte sich spontan entschieden nun doch nicht als Gerippe (komplettes Kostüm) zum Fasching zugehen. Nein, der Polizist sollte es sein. Also schnell noch Holster und Pistolengurt genäht. Der Herr Inspektor braucht im Schulalltag ja vielleicht doch mal freie Hände. Kind 4 zeigte sich zum Fasching von der pflegeleichten Seite. Kurzes Ballerinakleidchen, natürlich Anna und Elsa, Leggings, Krone und Zauberstab- fertig. Das Kleidchen gab es für 4.99€ im Netto. Echt ein Glücksgriff. Für das Geld kann man nichts falsch machen. Kind fühlte sich pudelwohl und ich auch, weil ich mir null Gedanken machen musste, wie denn das (oftmals sauteure) Karnevalskostüm nach einem Tag im Kindergarten aussehen mag. Perfekt. Kind 1 hatte übrigens ihren ersten Auftritt als Mariechen der Funkengarde. Stolz wie Oskar. 🙂

Für den Geburtstag meiner Mama hatte ich (ausnahmsweise) einen freien Tag eingetragen. Genau genommen sogar nur einen Halben. Kommen sollte es anders. In den 3 Stunden im Haus meiner Eltern hat mein Chef mich dreimal angerufen! Ich mag ihn ja- manchmal. An dem Tag nicht so. Auch wenn es wichtig war. Nicht nur der gefühlte Stresspegel  ist seither recht hoch. Das liegt nicht an ihm, aber es ist anstrengend und im Moment merke ich das. Zum Lesen fehlt mir daher auch einfach die innere Ruhe. Angefangen habe ich auch vor 2 Wochen Cody McFadyens „Das Böse in Uns“. Eigentlich ein Jammer. Dafür rattert mein Baby ordentlich. Ich übte an Platzdeckchen und einem Beanie für Kind 3. Mit Fußballmotiv. Der Einkauf im Stoffladen war auch nicht so ganz günstig. 🙂

Dem Abschluss der Woche bildete die Party meiner Mama. Familienintern. Sechs Erwachsene. Sieben Kinder und ein Hund. Dem begegenete Kind 4 unglücklicherweise in vollem Lauf. Sie ist in die eine, er in die andere Richtung. Er hat gewonnen. Sie überwand ihn nur mit einem filmreifen Salto. Klingt lustig, sah auch so aus. War es aber natürlich nicht wirklich. Die Landung hat vielleicht nicht wirklich dolle weh getan (Rasen). Erschrocken war die Kurze dennoch ordentlich. Mama trocknete die Tränen. Es werden keine Spätfolgen bleiben. Sogar den Hund mag sie noch.

In diesen Sinne: Alles wird gut.

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