„Flammenbrut“ – Simon Beckett

Klappentext:

„Mein Feuer wird Dich verbrennen. Die junge Geschäftsfrau Kate Powell steht mit beiden Beinen erfolgreich im Leben. Allein ihr sehnlichster Wunsch blieb bisher unerfüllt. Ein Kind. Ein anonymer Spender kommt für Kate nicht in Frage. Also gibt sie eine Annonce auf. Um einen geeigneten Vater zu finden. Alex Tuner scheint der perfekte Kandidat…“

Kommentar:

Der Klappentext trifft es, und auch wieder nicht.

Kate hat eine PR- Agentur. Der Erfolg nimmt mit einen Großauftrag gerade erst Fahrt auf. Ansonsten ist Kate eher unauffällig. Zwar immer elegant und stilsicher gekleidet, aber bis auf ihre Freundin Lucy und deren Familie ohne nennenswertes soziales Leben.

Ich habe mich sehr schwer getan, mich mit ihr zu identifizieren. Das Warum ist schwer zu beantworten.

Die Story ist spannend, wenn auch vorhersehbarer als spätere Werke Becketts.

Dennoch sorgte die mangelende Identifikation für gedämpftes Interesse meinerseits. Die Story war gut, an die Protagonistin werde ich mich in ein paar Tagen vermutlich nicht mehr erinnern. Was schade ist. Denn vom Grundgedanken her mag ich den Lauf der Geschichte schon: erfolgreiche Geschäftsfrau, sozial verkümmert, will ein Kind, ohne Vater und wenns geht ohne den Akt der Zeugung. Künstliche Befruchtung scheint die Lösung. Doch Kate ist das zu anonym, sie will Einfluss auf den Spender. Kenntnis über den Genpool ihres potenziellen Kindes. Sie gibt eine Anzeige auf, in der sie einen Samenspender sucht. Und findet. Einen Einzigen. Alex. Spätestens da wird durchschaubar wohin das Drama läuft. Alex ist nicht nur nicht Alex,  sondern ein Psychopath mit Vorliebe für Brandstiftungen.

Ich bin ein bekennender Simon Beckett Fan! Auch „Flammenbrut“ ist ein würdiger Teil von Becketts Werken. Wenn auch nicht mein Favorit.

Gefunden habe ich ihn in der Stadtbibliothek.

Keine 5 Sterne, dafür war es einfach zu offensichtlich. Schon alleine Alex Verhalten. Aber dennoch 4 Sterne. Erstens ist die Story auch ohne Identifizierung mit der Protagonistin so spannend, dass man das Buch nicht weglegen kann und zweitens… ein Beckett ist per se immer lesenswert. 🙂

♥♥♥♥

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