Dreizehn Jahre und vier Elternabende

Guten Morgen!

5.54 Uhr zum Montag. Der perfekte Zeitpunkt um den Wochenrückblick zu schreiben? Kann man sehen, wie man will. Der Hase ist auf dem Weg nach Erfurt. Für einen Tag. Auch diese Sinnigkeit könnte man diskutieren. Ansonsten tobt der allmorgendliche Wahnsinn. Völlige Normalität , wenn vier Kinder gleichzeitig zur Schule müssen. Im Gegensatz zu letzter Woche starteten wir aber schon mal geschlossen am Frühstückstisch. Das war letzte Woche ein ziemliches Problem. Kind 3 kam schlecht bis gar nicht aus dem Bett. Bedurfte mehrmaliger Ermahnungen. Was im Endeffekt für alle mehr Hektik bedeutete. So früh am Morgen ist das tatsächlich wenig spannend. Dabei begann unsere letzte Woche gar nicht unspannend. Wir hatten Hochzeitstag. Den Dreizehnten. Jaha so alt sind wir. Ist schon echt ziemlich lange. Vor allem mit ein und demselben Partner. Muss man ja heutzutag erwähnen.

„Hallo, mein Name ist Sanny, ich bin 41 Jahre alt, verheiratet und Mutter von vier Kindern. Und ja, die Kinds sind alle vom selben Vater und verheiratet sind wir trotzdem immer noch. Sogar miteinander!“

Kommt einen auf jeden Fall kürzer vor. Zeit zum feiern blieb uns irgendwie nicht. Montage läuten ja bei den Meisten eine hektische und mitunter lange Arbeits- bzw. Schulwoche ein. So auch bei uns. Besonders erschwerend dieses Mal für uns durch ein eher leidliches Thema: Elternabend!

“ Einen Gin Tonic bitte.“                                                                                                                                                                                                                   “ Das ist Elternabend!“                                                                                                                                                                                                                    “ Ach ja, natürlich! Dann lieber einen Doppelten!“

Mal ehrlich, gibt es Jemanden, der gern und freiwillig zu Elternabenden geht?!? Der Information wegen, klar. Aber dann wären diese Veranstaltungen doch nach 30 Minuten geschafft und Lehrer wie Eltern zufrieden auf der heimischen Couch. Bei wem läuft das so? Auf welche Schule müssen unsere Kinder dazu wechseln? Umzug? Kein Thema! Nein, ernsthaft! Natürlich haben Elternabende ihre Berechtigung! Natürlich wollen wir wissen, wie der Fahrplan für die Klasse ist. Wo unsere Kinder stehen. Worauf sollte man achten. was ist zu tun, was sollte man unterlassen. Derartige Infos wären für einen Elternabend allein ja auch ausreichend. Leider Gottes ist es aber nicht so. Elternabend beinhaltet immer Eltern. Solche, die ein Sommersportfest im Herbst brauchen (wenn draußen die Sonne scheint, ist draußen sein zu gefährlich), denen ein Wintersportfest per Definition schon zu gefährlich ist, aber ein Abschlussfest (wohlgemerkt der Klassenstufe) planen – im Ausmass einer Oscar- Verleihung. gruselig. Uns erteilte das in der letzten Woche gleich an 3 von 5 Abenden. Den 4 Elternabend haben wir geschwänzt, der fiel zusammen mit einem anderen Elternabend (glücklicherweise). Und wer zuerst kommt, der wird halt unserer Anwesenheit belohnt. Das war hier jetzt gar nicht so fies gemeint, wie es geklungen hat. 🙂 Zum Glück gibt es ja noch mehr Eltern mit mehr als einem Kind. Und mit manchen kann man sogar reden und sich verstehen. So konnten wir uns absprechen (einer zu Kind 1 und einer zu Kind 3) anschließend Infos tauschen. Herrlich unkompliziert.

Die Woche zeigte sich somit eher hektisch. Merkt man auch am Blog. Ich komme mit den Einträgen gar nicht nach. Schande, Schande. Für Nachschub habe ich derweilen am Wochenende gesorgt. Bücher technisch („Tote Mädchen lügen nicht“- viel viel besser als erwartet und „Stirb leise, mein Engel“- viel langatmiger als erwartet). Dazu gab es eine neckische Leseprobe (Renate Bergmann : Besser als Bus fahren“). Sehr erfrischend.  Die Hosen im Nähprojekt sind endlich fertig geworden. Nun stehen Sweatjacken und und Stricknadel- Utensilo an. Allerdings in umgekehrter Reihenfolge.

Testprojekte gab es natürlich auch. Einmal für unsere felligen Mitbewohner: Die Selection Box von Dreamies. Dazu kommen die Handlotion cucumber- erfrischende Gurke von eos und ein Start einer längeren Testreihe mit Babbel. Kan man tatsächlich eine Sprache in nur einem Monat lernen? Wir werden sehen. Und damit die Woche ruhiges und gelassener wird gibts zur Entspannung „kühl und lecker Houlunderblüten- Limette- Tee“ von Milford.

In diesen Sinne genießt die Entspannung in einer ruhigen Woche.

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