„Verblendung“ – Stieg Larsson

„Ein Thriller mit sehr hohem Suchtfaktor.“ Bild am Sonntag

Klappentext:

„Was geschah mit Harriet Vanger? Während eines Familientreffens spurlos verschwunden, bleibt ihr Schicksal jahrzehntelang ungeklärt. Bis der Journalist Mikael Blomkvist und die Ermittlerin Lisbeth Salander recherchieren. Was sie zu Tage fördern, lässt alle Beteiligten wünschen, sie hätten sich nie mit diesem Fall beschäftigt.“

Kommentar:

Mikael ist Journalist. Für seine eigene Zeitung, die er zusammen mit zwei Freunden verlegt, deckt er wirtschaftliche Misstände auf… Doch sein größter Fall geht schief. Sein Gegner ist gewarnt und lockt Mikael in eine geschickte Falle. Die nicht nur die Zeitschrift in Verruf bringt und dem Journalisten beruflich das Genick bricht, sondern ihn zu allem Überfluss auch noch ins Gefängnis bringt. In diesem Moment des Falles, als das niederschmetternde Urteil verlesen wird, begegnet ihm der industrielle Hendrik Vanger. Keineswegs zufällig. Vanger hat Hintergedanken und bietet ihm aus diesem Eigennutz heraus einen Job an. Offiziell soll er Vangers Memorieren schreiben. Inoffiziell aber soll Mikael den Tod von Vangers Nichte Harriet aufklären.Vanger geht innerhalb der Familie von einem Mord aus. Doch alles ist anderes als der alte Vanger glaubt und vor allem, ist alles wirklich noch viel viel schlimmer..

Ich gebe zu, ich hatte am Anfang Mühe Stieg Larsson zu folgen. Der Anfang, mit den Bildern der gepressten Blumen, ist gut gemacht und wie sich schlussendlich herausstellte, ja auch der Schlüssel zu allem. Dennoch konnte ich zu Larssons Protagonisten keinen Zugang finden. Gekitzelt hat mich die Story erst, als Lisbeth Salander ins Spiel kam und sich ausgesprochen hart und kalt gegen ihren Peiniger wehrte. Für so einen Charakter der unterschwellig so verletzbar wirkte, eine enorme Leistung. Machte Lisbeth interessant und zog mich in die Story. Lisbeth und Mikael überleben die Geschichte, Harriets Verschwinden löst sich eher zufällig auf. Insofern könnte man von einen Happy End sprechen. Allerdings angesichts dessen was Mikael und Lisbeth da aufdecken… ich kann verstehen, dass Mikaels Gewissen damit kollidiert.

Zum Schluss hin wirklich spannend und doch mit jeder Menge überaschenden Wendungen. Aus meiner Sicht, war es die absolut richtige Entscheidung an der Story dran zu bleiben!

Gibt 4 von 5 Herzchen, weil er mir den Anfang so schwer gemacht hat.

♥♥♥♥

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