„Suche impotenten Mann fürs Leben“ – Gaby Hauptmann

Klappentext:

„Sex? Nein, danke.

Per Annonce sucht Carmen  einen >impotenten Mann fürs Leben< und landet damit einen Knaller. Doch keiner der Bewerber, mit denen sie sich trifft, erfüllt ihre Erwartungen. Bis sie David kennen lernt. Und bei Ihm wünscht sie sich,dass das mit der Impotenz wie ein Schnupfen wäre, der von allein vergeht. Die zahlreichen Versuche, ihn von seinem Leiden zu heilen, führen zu komischen Verwicklungen…“

Kommentar:

Ein Zufallsfund aus der Bibliothek. Normalerweise oder inzwischen nicht mehr meine bevorzugte Sparte. Allerdings habe ich Gaby Hauptmann „früher“ mal ganz lustig gefunden, daher kam das Buch mit.

Der Lesegeschmack oder viel mehr die Definition  von „gutem Lesestoff“ ändert sich offensichtlich im Laufe der Zeit.

Das einzig Lustige an dem Buch ist der Titel.

Danach kommt eigentlich nur unsinniges Chaos. Carmen ist schön, intelligent und erfolgreich. Sie hat einen Idioten als Freund und schließt daraus aus, dass alle Männer Idioten sind. Sie schaltet eine Anzeige, in der sie einen impotenten  Mann sucht. Denn wer sein Blut nicht unterhalb der Gürtelinie braucht, kann sein Hirn besser nutzen.

Soweit, so falsch.

Was sie erntet sind illustre Antworten und jede Menge Dates mit schrägen Vögeln.

Spätestens mit David  wird es dann unlustig. Denn er ist vielleicht der geeigneste Kandidat, aber eben nicht der Einzigste und schlussendlich wirkt damit alles nicht mehr lustig, sondern verkorkst, verfahren, und manchmal peinlich.

Nicht mein Fall, auch nicht als leichte Lektüre. Weil man zwangsweise in einen Fremdschämmodus kommt und der macht die auch noch recht geringe Erheitung effektiv zunichte. 🙁

2 von 5 Sternen

♥♥

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