Perspektivenwechsel

Kennt Ihr das auch? Eine alltägliche Situation, in der ein Anderer nicht tut was er soll, treibt Euch zum Wahnsinn! Habt Ihr Euch schon mal gefragt, ob Derjenige vielleicht gar nicht „Schuld“ an Eurem Zorn ist? Manchmal ist ein Wechsel der Perspektive sinnvoll und nützlich. Und sei es nur, um sich selber den Ärger zu ersparen. Ist es sinnvoll sich über ein mit Zahnpasta verschmiertes Waschbecken zu ärgern? Wäre es nicht sinnvoller sich zu freuen, dass die Kinder daran gedacht haben, sich die Zähne putzen? Die Welt ist das, wofür wir sie halten. Alles hat zwei Seiten. Welche wir in unsere Gedanken lassen, entscheiden wir. Manchmal ist es durchaus sinnvoll einen Moment inne zu halten und beide Seiten zu überdenken. Es sei denn, man ist glücklich und zufrieden, und erkennt das auch noch. Ein wunderschönes und treffendes Beispiel:
Ein Manager kam in seinen Angelurlaub an einen großen See. Dort sass ein Indianer und fischte. „Was machst Du da?“, fragte er. „Nun, ich sitze hier und angele“, bekam er zur Antwort. „Wenn Du zwei Angeln benutzen würdest, könntest Du mehr Fische fangen!“ „Warum sollte ich das tun?“ „Dann hättest Du mehr Geld und könntest Dir bald ein Boot kaufen.“ „Und dann?“ „Dann könntest Du noch jemanden einstellen, der Dir hilft und Du würdest mehr Geld verdienen.“ „Und dann?“ „Dann könntest Du irgendwann sogar eine Fischfabrik haben und sehr viel Geld einnehmen.“ „Und warum sollte Ich das wiederum tun?“ „Nun, dann könntest Du gemütlich auf den See schauen und angeln.“ „Aber das tue ich doch jetzt schon“, sagte der Indianer.

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