Der Wochenrückblick ohne Titel

Tada. Das sind wir. Schon fast mitten drin im  April. Leider benimmt sich auch derzeit das Wetter so. Soviel Sonne, wie in der Woche davor blieb uns leider versagt. Allerdings hätte ich auch nichts davon gehabt oder nicht viel. Ich startete schon am Montag leicht schwächelnd. Den Dienstag verbrachte ich auf der heimischen Couch. Schwindel und so massiv heftige Kopfschmerzen, dass es schon an Übelkeit grenzte, zwangen mich so mehr oder weniger zur Kapitulation. Alles in allem recht unangenehm. Mein Chef zeigte sich erstaunlich zahm. Auch wenn sein „Bleib im Bett“ sich allein mit 4 Kindern nicht umsetzen lässt, so war es gut gemeint und allein die Ruhepause auf der Couch hat gut getan. Wenn es auch nicht zum Schlafen gereicht hat. Ich kann tagsüber einfach nicht schlafen! Ehrlicherweise muss ich hier allerdings anfügen, dass  ich schon seit ein paar Tage halbe Nächte mit dem bloßen Versuch endlich einzuschlafen verbrachte. Sicherlich die Hauptsache für meinen ungewöhnlichen Ausfall. Für gewöhnlich funktioniere ich ja in allen Lebenslagen. Dieses mal war der Stresspegel wohl einfach zu hoch. Mir wird sich allerdings auch nie erschließen, warum Neuerungen immer jetzt und sofort durch gesetzt werden müssen. Nicht missverstehen, ich habe nichts gegen Veränderungen. Diese waren auch durchweg positiv. Nur leider völlig ungetestet. So verbrachten wir arbeitstechnisch die Woche auch mit dem gehäuften Auftreten von Komplettausfällen.

Der Besuch (spontan und ungeplant und trotzdem schön wie immer) meiner Freundin bremste den Stress der Woche aus. Auch wenn sie mir einen A 4 – Seiten großen Wunschzettel vorbei brachte, was sie alles genäht haben möchte. 🙂 Die entsprechenden Ergebnisse gibts dann alle in unsere DIY- Abteilung.

Meine Ruhezeit hat mir direkt einmal Gelegenheit gegeben wieder ein paar Seiten zu lesen. Ich mag Cody McFadyen total. Aber „Das Böse in uns“ werde ich wohl nicht mehr zu Ende bringen. Ich schaffe es einfach nicht in Story einzusteigen.

Überraschend bekam ich in diese Woche auch neues Testpaket. Und zwar die 24h Aufbaucreme von CMD Naturkosmetik. Die ersten Tests fühlen sich gut an. Mehr gibts dann zu gegebener Zeit in unserer „Probier’s aus“ Rubrik.

Für Kind 4 gab es den ersten Blick auf den neuen Klassenplan. Sie bekommt unsere Wunschlehrerin, das ist positiv. Das ihre Freundin in der Parallelklasse gelandet ist, momentan nicht so gut. Aber bis zum Schulanfang ist noch sehr viel Zeit .

Kind 3 erlebte eine durch wachsene Woche. Freunde sind was Tolles. Wenn aber nur Einer gibt und der Andere nimmt, dann fängt man auch als 9- Jähriger an, diese Verbindung zu hinterfragen. Ein aufwühlender und auch recht schmerzhafter Prozess.

Der Weg zu Therapie von Kind 2 war hingegen recht lustig. Schon beim Einfahren ins Randgebiet begegneten uns die Zeugen Jehovas. Die gibts auch bei Uns. Allerdings immer „nur“ im Doppelpack. Reicht für uns Landeier vermutlich auch aus. In der Stadt ist alles anders. In diesem Fall schwärmten Jehovas Jünger gleich rudelweise aus. Man könnte meinen: Monatsanfang- die Quote muss erfüllt werden.

Nur zwei Kreuzungen später hätte ich sie ja gerne direkt persönlich abgeholt, um den zu bekehren, der Uns da begegnete. Zuerst bog eine junge Frau mit einem Kinderwagen um die Ecke. Soweit so normal. Hinter ihr allerdings der potenzielle Vater. Oder lieber nicht. Jeans, dessen Schritt zwischen den Knien des Trägers hing, Sweatjacke mit Kapuze. Diese auf den Kopf gezogen. Ich finde das schon unter normalen Umstände grenzwertig, fast bedrohlich. Bei 17 Grad im Schatten ist es nur noch lächerlich.  Allerdings konnte der Herr die Kapuze auch nicht abnehmen. Beide Hände waren voll. Die eine mit der Kippe, die andere mit der Bierflasche. Auf der Straße begegnete dem Gespann anschließend ein Radfahrer. Der war wohl nicht auf genug Abstand bedacht, vielleicht zählte der Kreuzungsabschnitt auch zum privaten Besitz von Kapuze. Jedensfalls brüllte er dem Radler ein deftiges „Spacko“ nach. Vielleicht sollen wir doch anfangen über Geburtenkontrolle nach zu denken. Liebe Zeugen Jehovas: Eurer Einsatz.

Unsere Woche endete mit Fahrdienst. Die Kita unserer Jüngsten startete zum DRK- Zwergenwettbewerb. Worum es dabei genau geht, werde ich in einem separaten Artikel erzählen. Das kommt hier zu lang. Kinder 1- 3 verblieben alleine (!) zuhause, während wir mit sechs 6- Jährigen starteten. Ich weiß jetzt jedenfalls wieder. Warum ich keine Erzieherin geworden bin. 🙂 Platz 4 sprang für unsere Mäuse bei dem Wettkampf heraus. Zusätzlich zu einen lehrhaften und spaßigen Tag für die Kids. Anschliessend haben wir alle Mäuse happy und zufrieden (das ist das Einzigste was zählt!) Zuhause wieder abgeliefert.  Nicht ohne Gekreische bei jeder Bergabfahrt. Und nein das lag definitiv nicht am Fahrstil!

Zuhause angekommen… siehe da, unser Haus stand noch und unsere Drei sassen gemeinsam erstaunlich ruhig und friedlich auf der Couch. Merkwürdig, wenn wir Zuhause sind, klappt diese Konstellation nicht mal für 2 Minuten. Man könnte fast auf den Gedanken kommen wir seien das Problem!

Unser sonntägliche Tour führte uns dieses Mal an die Saidenbachtalsperre. Bei herrlichstem Wetter. Den Bericht gibt es unter „Family on Tour“. Leider soll das Wetter für die kommende Woche ja nicht aushalten. Deswegen beende ich diese mit ein paar schönen Sonnenbildern. 🙂

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