Der Hase, der Job und das Gedächtnis

Tag 25 in Hases neuem Job. Und zack, in der morgendlichen Hektik… – immerhin tanzen hier morgens zwei halbwegs wache Erwachsene, zwei brummelnde mufflige Teenager, zwei wenn- erst- einmal- wach- dann- direkt- unter- Starkstrom- laufende Kinder und zwei ob dem täglichen Chaos gestresste Katzen durch die Landschaft – … passierte es: Sein Dienst- Handy blieb brav auf der Anrichte in der Küche zurück. Dem gefällt es hier. 🙂 Blöd nur, wenn Störungen oder Notrufe dann hier landen und nicht bei Demjenigen, der sie bearbeiteten bzw. beheben könnte. Meinen Notruf auf seinem Privat- Handy bremste Cortana doch glatt mal eben elegant aus. Vor 7 Uhr möchte der Hase nicht gestört werden. Noch nicht mal von Mir. Nett. Über die Rechte der Dame sollten wir nochmal reden. 🙂 Eine gute Viertelstunde später hatte die Erkenntnis etwas Wichtiges vergessen zu haben, auch den Hasen erreicht. Und meine Cortana, die mir normalerweise die Welt bis 8 Uhr vom Hals hält, aber weiß was sich gehört, stellte den Hilferuf doch tatsächlich durch. Ende vom Lied, nachdem ich Kind 4 überredet hatte, heute nun doch in den Kindergarten zu gehen… – Heute ist Vorschule und Vorschule ist schön- theoretisch. Kind 4 hat da eine ganz andere Ansicht, denn Kind 4 ist bei der künftigen Lehrerin noch nicht dran gekommen. Und war nur mittels der neuen, eigens für die Vorschule angeschafften Federmappe (logisch mit Anna und Elsa- Motiv) überredbar, dass der Tag im Kiga vielleicht doch noch ganz cool werden könnte. – … startete die Fahrt Richtung Chemnitz. Meinen Chef habe ich freundlicherweise von dem Malheur unterrichtet und ihm optimistisch, wie ich bin, erklärt ich sei in einer Stunde wieder da. Sind ja nur was um die 20 km. Einfache Strecke. Wie blauäugig kann man sein. Man könnte auch sagen: Wenn Landeier in die Stadt fahren. Fast zwei Stunden später habe ich meinen Dicken wieder in sein Häuschen geschoben. Und das trotz großzügiger Auslegung mancher Verkehrsregel. Nein, ich bin kein Raser! Und auch kein Verkehrsrowdy! Wenn da 30 steht, fahr ich auch 30. Immer! Fast immer! Okay meistens. Jedenfalls weiß ich jetzt wieder warum ich auf dem Land wohne.

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