Das liebe schlechte Gewissen

Kennt Ihr das… da versucht man echt immer ein netter Mensch zu sein. Geht auf Wünsche von Mitmenschen, Freunden, Bekannten, Kollegen und Mitarbeitern ein und macht es passend für Jeden um sich herum, auch wenn man sich dafür verbiegen und Umwege nehmen muss, die vor allem aufwendig sind und damit mehr Zeit beanspruchen, als man eigentlich hat. Aber man tut es, weil das Gegenüber zufrieden ist und mit dem Eindruck ruhiges Blut geschaffen zu haben, man selber sich auch eine gewisse Zufriedenheit einredet. Bis zu dem Tag X an dem eben jener Mensch das Mass überschreitet und das in einer egoistischen Selbstverständlichkeit, die selbst einem friedliebendem Wesen wie mir den Adrenalinpegel aus dem Stand in die Höhe treibt. Ob man nun will oder nicht, hier muss man Einhalt gebieten. Und dann sagt man: „Hey, Halt! Stopp!!“ Denn es gibt ja Vereinbarungen und Regeln, die an sich für alle gelten und die man manchmal strapaziert um eben jenem Menschen, der einem erfolgreich suggeriert er habe es ja so schwer, entgegen kommen zu können. Erntet dieses „Stopp“ Einsicht oder gar Verständnis? Schliesslich bekommt jener Mensch so oft eine „Extrawurst“. Natürlich nicht. Man hat einen überlebensnotwendigen Wunsch abgelehnt. Wie undankbar! Liebe Freunde, mein schlechtes Gewissen hat sich grade angesichts der Schlechtigkeit des Menschen, indem es untergebracht ist, unterm Schreibtisch verkrochen. Ich selber habe noch nicht entschieden, ob ich über soviel Egozentrik lachen soll oder mir wegen meiner Dummheit lieber einen Kinnhaken genehmigen müsste. Ich glaube das Lachen auf lange Sicht gesünder ist. Auch wenn es zugegebenermassen etwas Übung erfordern wird. Also… lasst uns das Training beginnen! In diesem Sinne…

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